BERUFSVORBEREITUNGSJAHR

 

 


Bautechnik · Farbtechnik und Raumgestaltung · Metalltechnik · Gartenbau · Hauswirtschaft / Ernährung

 

Aufgabe und Zielsetzung:
Das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) ist eine Vollzeitschulform. Es vermittelt seinen Schülerinnen und Schülern allgemeine und fachliche Lerninhalte unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen einer beruflichen Tätigkeit und bereitet auf eine Berufsausbildung vor. Im Berufsvorbereitungsjahr sollen die Jugendlichen befähigt werden, anschließend 1. in eine Berufseinstiegsklasse oder 2. in ein Berufsausbildungsverhältnis in der Wirtschaft oder 3. besser vorbereitet in eine Erwerbstätigkeit einzutreten. Mit dem Abschluss des BVJ ist die gesetzliche Schulpflicht erfüllt.

Aufnahmevoraussetzungen:
In ein Berufsvorbereitungsjahr kann aufgenommen werden, wer die allgemeine Schulpflicht beendet hat, keinen Hauptschulabschluss erworben hat, aus einer Nicht-Abschlussklasse des Sekundarbereichs I (7. oder 8. Klasse Hauptschule/Förderschule) bzw. aus einer Abschlussklasse einer Förderschule entlassen wurde. Besonders zu empfehlen ist das Berufsvorbereitungsjahr solchen Jugendlichen, die aufgrund ihres körperlichen oder geistig-seelischen Entwicklungszustandes noch nicht für eine betriebliche Berufsausbildung oder den Besuch einer Berufseinstiegsklasse (BEK) befähigt sind. Lassen Sie sich bitte von der Berufsberatung des Arbeitsamtes oder von Ihren bisherigen Lehrern in dieser Frage beraten!

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt auf beiliegendem Formblatt. Anmeldungen werden vom 1. bis 20. Februar im Sekretariat der Schule angenommen.

Unterricht:
Im Berufsvorbereitungsjahr werden allgemein bildende und berufsbezogene Inhalte (berufliche Grundbildung) vermittelt. Die allgemein bildenden Inhalte (berufsübergreifender Bereich) umfassen die Fächer: Deutsch, Politik, Sport, Religion mit insgesamt 7 Wochenstunden. Die berufsbezogenen Inhalte umfassen: Fachtheorie mit 6 Wochenstunden und Fachpraxis mit 18 Wochenstunden aus zwei Berufsfeldern. Dabei können Berufswünsche der Schülerinnen und Schüler so weit wie möglich berücksichtigt werden. Kreuzen Sie bitte das gewünschte Berufsfeld auf dem Anmeldeformular an! Selbstverständlich können Sie sich bei Ihrer Entscheidung von der Agentur für Arbeit oder von der Schule beraten lassen.
Die Inhalte von Qualifizierungsbausteinen können ganz oder teilweise in außerschulischen Einrichtungen als praktische Ausbildung vermittelt werden.

Zeugnisse werden halbjährlich erteilt.

Der Unterricht in den Fächern des berufsübergreifenden Lernbereichs entspricht den geforderten Inhalten der Hauptschule.

Zeugnisse und Abschluss:
Nach einem halben Jahr und am Ende des Schuljahres erhält die Schülerin bzw. der Schüler ein Zeugnis. Im zweiten Halbjahr werden die Agentur für Arbeit - Berufsberatung - und die Schule aufgrund der bisherigen Erfahrungen die Schülerinnen und Schülern sowie die Erziehungsberechtigten über Möglichkeiten des weiteren beruflichen Weges beraten.

Kosten:
Die Schülerin/der Schüler ist verpflichtet, sich Schreib- und Zeichenmaterial und eine vorschriftsmäßige Arbeitskleidung sowie Sicherheitsschuhe auf eigene Kosten zu beschaffen.
Ob dazu eine Beihilfe nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gewährt werden kann, entscheidet das Amt für Ausbildungsförderung beim Landkreis Aurich, Außenstelle Norden.

Anmeldung: 01. bis 20. Februar
Einschulungstag: wird schriftlich mitgeteilt
Erster Unterrichtstag: wird schriftlich mitgeteilt

Anmeldeformular

Anmerkung:
Die endgültige Einrichtung einer Klasse in dieser Fachrichtung ist abhängig von der Zahl der Anmeldungen.
Bewerbungsunterlagen können nicht zurückgeschickt werden. Sie sind ggf. persönlich im Schulbüro abzuholen.