30 junge erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der PTA-Berufsfachschule stehen Arbeitsmarkt zur Verfügung

Mit großem Erfolg schlossen nun 30 junge Absolventinnen und Absolventen der PTA-Berufsfachschule der BBS 2 ihre zweijährige Ausbildung zu Pharmazeutisch-Technischen-AssistentInnen ab.

Auf sie wartet eine beruflich gesicherte Zukunft, denn die Chancen auf dem Arbeitsmarkt seien zurzeit sehr gut, erklärte Dr. Claus Sieverding, Fachlehrer an der Auricher Berufsfachschule für Pharmazeutisch-Technische-AssistentInnen. „Der PTA-Fachkräftemangel wird kommen, dann wird der Bedarf an gut ausgebildeten PTA-Kräften groß sein“, prophezeit auch Berend Groeneveld, prüfender Apotheker und Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Niedersachsen (LAV). Die erfahrenen Apotheker und Lehrkräfte wiesen auf den hohen Attraktivitätswert des PTA-Berufsstandes hin. So bietet der anspruchsvolle Beruf den Pharmazeutisch-Technischen-AssistentInnen eine breite Palette an abwechslungsreiche Tätigkeiten, zu denen neben der Abgabe sowie Herstellung von Arzneimitteln in der Apotheke insbesondere die Kundenberatung gehört.  

An der PTA-Berufsfachschule der BBS 2 Aurich sind noch Plätze für das Schuljahr 2016/17 frei, Interessierte können sich im Sekretariat der BBS 2 bzw. über die Schulhomepage anmelden. Voraussetzung für die Zulassung ist der Realschulabschluss.

Für ihre hervorragende Leistungen wurden Laura Deneke, Svenja Alts, Lisa von Elling-Tammen, Dina Hammoodi, Lina Hammodi, Kerstin Nimsgern sowie Regina Morlang ausgezeichnet.

 

Folgende SchülerInnen bestanden die Abschlussprüfung der PTA-Berufsfachschule an den BBS 2 Aurich mit Erfolg:

Mareike Akkermann, Svenja Alts, Ramize Braha, Ailt Broer, Laura Bünting, Laura Deneke, Lisa von Elling-Tammen, Sünke Fischer, Janina Funke, Jennifer Görtzen, Helena Grensemann, Katharina Grund, Dina Hammodi, Lina Hammoodi, Tammy Holzhausen, Fenna Janssen, Patricia Jordan, Jasmin Kuper, Meike Lefering, Regina Morlang, Gina Nemitz, Kestin Nimsgern, Anna Opperman, Alida Post, Marlit Rah, Sarah van de Sandt, Anna Schoolmann, Olesia Schröder, Wiebke Weihe, Andrea Wienekamp


 

Foto: Die 30 jungen Absolventinnen und Absolventen der PTA-Berufsfachschule der BBS 2 Aurich freuen sich über ihre erfolgreich bestandene Abschlussprüfung und auf ihre berufliche Zukunft.

 

 

Tag der offenen Tür an den Berufsbildenden Schulen Aurich

Am Mittwoch öffneten die Auricher Berufsbildenden Schulen ihre Türen den Schülerinnen und  Schülern der neunten und zehnten Klassen der allgemeinbildenden Schulen aus dem Landkreis. Wie immer an diesem traditionellen Tag der offenen Tür Mitte November erhielten die Jugendlichen zur Berufsorientierung einen informativen Einblick in die Vielfalt des beruflichen Ausbildungsangebotes an den BBS 1 und BBS 2 in Aurich, an denen über 3500 Schülerinnen und Schüler an unterschulischen Schulformen in Theorie und Fachpraxis unterrichtet werden. Unter dem Motto „Schüler informieren Schüler“ stellten die einzelnen Klassen der beiden Berufsbildenden Schulen an selbst gestalteten Infoständen sowie in den Werkstätten  ihre Ausbildungsgänge und Schulformen vor. So konnten sich die interessierten Jugendlichen der allgemeinbildenden Schulen ein umfassendes Bild über die zahlreichen Ausbildungsangebote machen und sich zielgerichtet über die persönlich angestrebten Berufsfelder im Gespräch mit BBS-Schülern informieren. In den Schülerfirmen, Laboren und Werkstätten wurden sie in die praktischen Tätigkeiten der jeweiligen Ausbildungsberufe aktiv eingebunden.

Die vielfältigen interessanten Aktivitäten der engagierten Gastgeber zeugten und überzeugten ihre 800 jungen Gäste von der hohen Qualität der Berufsbildenden Schulen. Hochmotivierte  Schülerinnen und Schüleraus den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, Handwerk  und dem Beruflichen Gymnasium machten sich um das positive Image ihrer Schulen auf beeindruckende Weise verdient. So sorgten sie neben schul- und berufsbezogenen Informationen auch für Unterhaltung durch Quiz-Spiele sowie für das leibliche Wohl ihrer Gäste, die sich an den verschiedenen Imbissständen an Waffeln, Fingerfood und alkoholfreien Cocktails laben konnten. Das Adventsbasteln in der Gartenbauhalle des Fachbereichs Gartenbau/Floristik sowie die Herstellung von Flaschenkuchen in der Hauswirtschaftsabteilung für den traditionellen Basar auf dem Auricher Weihnachtsmarkt erinnerten schon jetzt an die bevorstehenden Festtage.

Ein besonderer Anziehungspunkt war dieses Jahr die mobile Solartankstelle in der Werkstatt für Metalltechnik, ein Gemeinschaftsprojekt der KGS Großefehn und der BBS 2. Unter der Projektleitung der Lehrkräfte Sandy Meinecke (KGS) und  Wolfgang Bünting (BBS 2) kooperieren seit mehreren Jahren beide Schulen, indem die Schüler des 10. Jahrgangs unter anderem mit dem Profil Technik in den Metallwerkstätten der Berufsbildenden Schulen in Fachpraxis unterrichtet werden. Die Schulung an der mobilen Solartankstelle, an der zwei moderne Roller mit Solarenergie betankt werden, gibt einen Ausblick auf eine fortschrittliche ökologische Zukunftsentwicklung.

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Lebendige Impressionen vom diesjährigen „Tag der offenen Tür“ an den beiden Auricher Berufsbildenden Schulen:

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1. Cocktailbar mit alkoholfreien gesunden Getränken (Abiturientinnen des Beruflichen Gymnasiums Oecotrophologie)

 

 

 

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2. Kooperationsprojekt „Mobile Solartankstelle“ von KGS Großefehn und BBS 2 Aurich (links: Fachpraxislehrer Wolfgang Bünting, 2.v.r. Sandy Meinecke, Koordinatorin des Projektes an der KGS Großefehn, mit Schülern).

 

 

 

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3. Die Schülerinnen Carina Janßen, Bisijana Gashi und Michelle Klemm vom Berufsvorbereitungsjahr Ernährung (BVJ) bereiten Flaschenkuchen für den Weihnachtsbasar vor.

 

 

 

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4. Marek Frerichs aus dem 13. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums demonstriert im Biologie-Raum durch Aufblasen das Lungenvolumen eines Rinds.

 

 

 

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5. Hingebungsvoll widmen sich die Schülerinnen der kreativen Gestaltung von Adventsgestecken.

 

 

 

 

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6. Die Schüler haben viel Spaß an der Präsentation ihres Ausbildungsberufes Bautechnik bzw. Farbtechnik und Raumgestaltung

 

 

 

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7. Zwei Schüler der Berufsfachschule Lasertechnik vor dem hochmodernen CNC-Gerät

 

 

 

 

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8. Den beiden Jugendlichen der Berufsfachschule Holztechnik macht das Arbeiten mit Holz sehr viel Freude.

 

 

 

 

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9. Im Labor der PTA-Berufsfachschule: Ein Schüler ist in die Zubereitung einer Pflegecreme vertieft.

 

 

 

 

Ein starkes Team geht nach drei Jahrzehnten von Bord der BBS 2 Aurich

 

Über drei Jahrzehnte unterrichteten die Fachpraxislehrer Günther Meints und Anton Fuhs gemeinsam viele Generationen von Holztechnikern in den Werkstätten des Fachbereichs Holztechnik  an den BBS 2 Aurich. Nun tritt das starke Fachpraxis-Team in den verdienten beruflichen Ruhestand.

Günther Meints und Anton Fuhs waren über 30 Jahre lang das Synonym für den Bereich Holztechnik an den BBS 2, ihr Name war untrennbar verbunden mit zahlreichen inner- und außerschulischen sowie schulübergreifenden Projekten, die einen dauerhaften Wert und überzeitlichen Charakter haben.

Zu diesen Projekten gehörte die schulübergreifende Segel AG mit dem Gymnasium Ulricianum, für das die Schüler des BGJ-Holztechnik Ruderboote bauten wie die Fireball, die regelmäßig an Regatten teilnahmen. Ein herausragendes Projekt war auch der Bau einer hochseetauglichen Segeljacht. Die „Holzwürmer“ fertigten für die eigene und benachbarte Schulen Sitzbänke sowie Tische für den Außenbereich und die Pausenhallen an. Einrichtungsgegenstände wie Schränke, Schrankwände sowie Messestände legen Zeugnis ab für die Wertarbeit aus den Werkstätten der Holzabteilung unter der fachlichen und pädagogischen Leitung der beiden erfahrenen Fachpraxislehrer Anton  Fuhs und Günther  Meints. Beispiele für die schulübergreifenden Projekte waren zum Beispiel das gemeinsame Kiosk-Projekt an der Hauptschule Sandhorst als auch das „Auricher Modell“, eine enge Kooperation der Berufsbildenden Schulen mit Hauptschulen aus dem Auricher Landkeis. Darüber hinaus setzten sie sich aktiv für soziale Projekte ein. So bauten sie mit ihren Schülern eine Puppenbühne für kindergerechte Verkehrserziehung der hiesigen Verkehrspolizei und Verkehrswacht im Rahmen des Projektes „Filapper“, das bis heute erfolgreich besteht. Sehr engagiert beteiligten sie sich auch an der Auricher Spendenaktion „Aurich hilft Straßenkindern in Bolivien“, für die sie über 100 Spendenwürfel aus Holz herstellten.

Ein Leuchtturm-Projekt waren die fast schon legendären Workcamps, die Unterrichtsverlagerung in die Wälder bei Boppard. 29 Mal fuhren sie in den vergangenen 15 Jahren mit ihren Schülern in den Hunsrück, um dort im Rahmen der ökologischen und fachlichen Bildung Waldklassenzimmer, Jägerhochsitze, Holzbänke, Zäune und Stege zu bauen, womit sie zur dauerhaften Erhöhung des touristischen Wertes der Region beitrugen.

Die beiden Fachpraxispädagogen blicken zufrieden auf mehr als 30 Jahre erfolgreiche Bildungsarbeit mit vielen unterschiedlichen Schülern zurück. Ihr Fazit: „Jugendliche sind weit besser als ihr Ruf.“  

Waren ihre langen aktiven Arbeitsjahre durch das Motto „unser Hobby ist unser Beruf“ geprägt,  so werden sie im Ruhestand ihren Beruf zum Hobby machen. Anton Fuhs wird nun künftig mehr Zeit für Sport, Gartenarbeit und den Gesangsverein Warsingsfehn haben, während Günther Meints sich weiterhin verstärkt in der Kommunalpolitik und für das Dörpmuseum Münkeboe engagieren wird.


 

Foto: Studiendirektor Uwe Biermann (Mitte), stellvertretender Schulleiter der BBS 2 Aurich, verabschiedet seine langjährigen Kollegen Günther Meints (r.)und Anton Fuhs (l.) in den verdienten Ruhestand nach über drei Jahrzehnten erfolgreicher gemeinsamer Bildungsarbeit an den BBS 2 Aurich.

 

 

40 Jahre Berufliches Gymnasium Ökotrophologie an BBS 2 Aurich

Das Berufliche Gymnasium Ökotrophologie an den BBS 2 Aurich bereichert seit nunmehr 40 Jahren das gymnasiale Bildungsangebot im Landkreis. In den vergangenen vier Jahrzehnten erwarben an dieser gymnasialen Oberstufe mit einem beruflichen Schwerpunkt viele Schülergenerationen die Allgemeine Hochschulreife.  Dr. Frank Puchert, Erster Kreisrat, erinnerte im Rahmen einer Feierstunde an die Anfänge des Beruflichen Gymnasiums, das 1975 noch „Hauswirtschaftswissenschaftliches Gymnasium“ hieß und neben dem bereits bestehenden Technischen Gymnasium eine weitere Möglichkeit zum Erwerb der  Hochschulreife eröffnete. Inzwischen bietet das Berufliche Gymnasium der Auricher Berufsbildenden Schulen fünf berufsbezogene Schwerpunkte an, neben Ökotrophologie die Schwerpunkte Metalltechnik, Informationstechnik, Wirtschaft und Agrarwirtschaft. "Das Berufliche Gymnasium hat sich als Weg zur Hochschule etabliert und ist aus der Bildungslandschaft heutzutage nicht mehr wegzudenken“, erklärte Dr. Frank Puchert. Er wies auf die wichtige gesellschaftspolitische Funktion des Beruflichen Gymnasiums im deutschen Bildungssystem hin, das die Durchlässigkeit des Bildungssystems belege und damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Chancengleichheit leiste. Studiendirektor Uwe Biermann, stellvertretender Leiter der BBS 2, hob die Durchlässigkeit der unterschiedlichen Schulformen an den berufsbildenden Schulen hervor. Neben den Schülerinnen und Schülern, die  aus den allgemeinbildenden Schulen zum Beruflichen Gymnasium überwechselten, hätten nicht wenige erfolgreiche Absolventen des Beruflichen Gymnasiums ihren schulischen Bildungsweg  in Berufsfachschulklassen begonnen und dann bis zum Abitur an den Berufsbildenden Schulen fortgesetzt. Studiendirektor Klaus Schüßler, Leiter des Beruflichen Gymnasiums der BBS 2, würdigte  in seiner Rede das Berufliche Gymnasium als erfolgreiches „Kind der Bildungsreform“ der 70er Jahre, die im Namen der Chancengerechtigkeit Jugendlichen mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen den Weg in eine akademische Berufsausbildung öffnete. Für die Erfolgsgeschichte des Beruflichen Gymnasiums Ökotrophologie legten die ehemaligen Schülerinnen Heidrun Saathoff, Dr. Sabine Roß und Kerstin Hoop beredtes Zeugnis ab. „Der heutige Besuch anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Beruflichen Gymnasiums Ökotrophologie an unserer ehemaligen Schule ist wie ein Nach-Hause-Kommen. Man fühlte sich damals hier gleich wohl und in guten kompetenten Händen“, sagte Heidrun Saathoff, die inzwischen selbst als Lehrerin arbeitet. Auch Dr. Sabine Roß, Oberärztin an der Ubbo-Emmius Klinik, und Kerstin Hoop, Leiterin des Klaus Bahlsen Zentrums für nachhaltige Ernährung am EEZ, erinnern sich gerne an ihre Schulzeit am Beruflichen Gymnasium zurück, das sie sehr gut auf das spätere Studium und die berufliche Karriere vorbereitet habe, so die Ex-Abiturientinnen.

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Die Ex-Abiturientinnen des Beruflichen Gymnasiums Ökotrophologie, Dr. Sabine Roß, Heidrun Saathoff und Kerstin Hoop haben das Berufliche Gymnasium der BBS 2 in bester Erinnerung, da sie hier sehr gut auf ihr Studium vorbereitet wurden. (von links: Studiendirektor Klaus Schüßler, Leiter des Beruflichen Gymnasiums der BBS 2, Dr. Sabine Roß, Heidrun Saathoff und Kerstin Hoop).

 

Fachgruppe Gartenbau/Floristik an BBS 2 spenden 500 Euro für Kinder- und Jugend-Hospiz in Wilhelmshaven

Seit vielen Jahren ist der Stand der Fachgruppe Gartenbau/Floristik der BBS 2 Aurich ein  beliebter Anziehungspunkt auf dem alljährlichen Auricher Erntemarkt. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften verkaufen dort die Schülerinnen und Schüler der Floristik-Berufsschulklassen selbst gefertigte florale Herbstdekorationen wie kreative Türkränze, stilvolle Gestecke und hochwertige Blumengebinde. Die Kunden zeigen sich immer wieder  von der professionale Qualität der floristischen Kunstprodukte und der Kreativität der Fachgruppe und der angehenden jungen Floristinnen und Floristen überzeugt. Der größte Teil des Verkaufserlöses kommt traditionell einem guten Zweck zugute. Dieses Jahr konnte die Fachgruppe Gartenbau/Floristik  dem Kinder- und Jugend-Hospiz in Wilhelmshaven einen Spendenscheck über 500 Euro überreichen.

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Die Fachgruppe Gartenbau/Floristik spendete 500 Euro an das Kinder- und Jugendhospiz in Wilhelmshaven.

 

 

 

 

Autohaus Janssen Automobile trägt mit großzügiger Fahrzeugspende zur hohen Ausbildungsqualität der Kfz-Mechatroniker bei

Der KFZ-Fachbereich an den BBS 2 freut sich über eine großzügige Fahrzeugspende des hiesigen Autohauses Janssen Automobile, einen funkelnagelneuen Hyundai 10i, das den Auszubildenden zu Lern- und Demonstrationszwecken nun zur Verfügung steht. Studiendirektor Uwe Biermann würdigte im Rahmen einer kleinen Feierstunde zur Spendenübergabe die aktive Unterstützung des Unternehmens als engagierten Partner in der dualen Ausbildung. Auch Dr. Frank Puchert, Erster Kreisrat,  hob dankend die enge Zusammenarbeit zwischen den regionalen Ausbildungsbetrieben und den Berufsbildenden Schulen  hervor. Um den Schülern eine Berufsausbildung auf höchstem technischem Niveau gewährleisten zu können, muss der Theorie- und Fachpraxisunterricht den rasant fortschreitenden Entwicklungen der Autoindustrie angepasst werden. „Neben der hohen fachlichen Komplexität des Kraftfahrzeuges stellen die technologischen Innovationen sowie die Produktvielfalt der KFZ-Branche die beteiligten Ausbildungspartner vor große Herausforderungen“, erklärte Studienrat Berend Duitsmann, der mit seinen Fachkollegen an den BBS 2 zurzeit 131 junge Männer und Frauen gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben zu Kfz-Mechatronikern ausbildet. Er wies darauf hin, dass die technischen Neuerungen, die Innovationszyklen, die Veränderungen im Service, die Diagnostik sowie die herstellerspezifischen Besonderheiten Herausforderungen darstellen, denen sich die beteiligten Partner im dualen Ausbildungssystem stellen müssen, um dem gemeinsamen Bildungsauftrag, nämlich der Vermittlung von berufsbezogener und berufsübergreifender Handlungskompetenz, gerecht werden zu können, so der erfahrene Fachlehrer. Die generöse Spende des neuen Fahrzeuges der Firma Janssen Automobile leiste einen wichtigen Beitrag zur hochqualifizierten Berufsausbildung, indem den künftigen Kfz-Mechatronikern an dem neuen Demonstrationsfahrzeug Fachkenntnisse zur aktuellen Technologie sowie herstellerbezogenen Besonderheiten im Service und der Diagnostik vermittelt werden.



Foto: Die Fachlehrer und Schüler im Kfz-Bereich an den BBS 2 Aurich freuen sich über die aktive Unterstützung der Autofirma Janssen Automobile durch eine großzügige Fahrzeugspende, einen Hyundai der Modellreihe 10 i zu Schulungszwecken (von links: Studiendirektor Uwe Biermann, Dr. Frank Puchert, Erster Kreisrat, Torsten Schulze, Geschäftsführer der Firma Janssen Automobile GmbH Westerholt, und Hans-Joachim Rutenberg, Regionalleiter Nord der Hyundai Motor Deutschland.)

 

33  erfolgreiche Absolventen der PTA-Berufsfachschule an der BBS 2 Aurich

33 Absolventen der PTA - Berufsfachschule der BBS 2 Aurich wurden nun im Rahmen  einer kleinen Abschiedsfeier in die Berufswelt entlassen. Sie können optimistisch in ihre berufliche Zukunft blicken, denn ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind sehr gut, da fachkompetente, gut ausgebildete Pharmazeutisch-Technische Assistenten von Apotheken und  pharmazeutischen Unternehmen gesucht werden. „ Die Berufsaussichten für die jungen pharmazeutisch-technischen-Assistenten sind hervorragend“, bestätigte Studienrat Dr. Claus Sieverding, Klassenlehrer einer PTA-Klasse. Der PTA-Beruf sei nicht nur sehr attraktiv, weil er vielseitig und abwechslungsreich ist, sondern der erfolgreiche Abschluss verspreche den qualifizierten jungen Pharmazeutisch-Technischen-Assistenten auch eine sichere und interessante Berufsperspektive bundesweit in Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung.

Die PTA-Berufsfachschule an der BBS 2 in Aurich stellt 48 Ausbildungsplätze für den qualifizierten PTA-Nachwuchs bereit.  Voraussetzung für die Aufnahme an der zweijährigen Berufsfachschule ist der Realschulabschluss.

Folgende erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der PTA-Berufsfachschule freuen sich über ihre bestandene Prüfung in Theorie und Praxis  und  blicken nun selbstbewusst in ihre berufliche Zukunft:

Mit ihrer Klassenlehrerin Dörthe Busse-Lükermann Svenja Ailts, Melanie Best, Ramize Braha, Laura Bünting, Laura Deneka, Sünke Fischer, Jennifer Görtzen, Helena Grensemann, Katharina Grund, Besa Hasanaj, Tammy Holzhausen, Fenna Janssen und Gina Nemitz, Kerstin Nimsgern, Anna Oppermann, Anna Schoolmann, Olesia Schröder und Andrea Wienekamp.

Mit ihrem Klassenlehrer Dr. Claus Sieverding Mareike Akkermann, Ailt Broer, Lisa von Elling-Tammen, Janina Funke, Dina Hammoodi, Lina Hammoodi, Patricia Jordan, Jasmin Kuper, Meike Lefering, Marco Meiners, Regina Morlang, Alida Post, Marlit Rah, Sarah van de Sandt und Wiebke Weihe.

 

 

 

Berufsfachschule Elektrotechnik besuchte Jobmesse in Bremen und Müllheizkraftwerk in Bremen

 

Die Schüler der Berufsfachschule Elektrotechnik der BBS 2 Aurich besuchten kürzlich die Job- und Bildungsmesse „Zukunftsenergien Nord-West“ in Bremen. Im Rahmen dieser Veranstaltung informierten sich die Jugendlichen durch Fachvorträge  über ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven im Bereich der regenerativen Energien. Auf der in Norddeutschland sehr bekannten Messe zur beruflichen Orientierung standen potentielle Arbeitgeber den interessierten künftigen Fachkräften für Beratungsgespräche zur Verfügung. Dabei konnten die angehenden Elektronikerinnen und Elektroniker zum Beispiel ihre Bewerbungsmappen von erfahrenen Personalmanagern überprüfen lassen. Als weiteres Highlight stand die Besichtigung des Müllheizwerkes der swb im Bremer Osten auf dem Programm, wo der gesammelte Restmüll der Hansestadt verbrannt wird, um daraus Strom und Fernwärme zu gewinnen. Während der Führung durch die zentralen Stationen des Kraftwerks lernten die Schülerinnen und Schüler alle Stufen des Müllverbrennungsprozesses kennen, der mit der Anlieferung des Mülls beginnt und über Lagerung, Leitwarte, Rauchgasreinigung bis zur Einspeisung verläuft. Besonders die Turbinen, Generatoren, Transformatoren und Kondensatoren zogen das Interesse der technikbegeisterten Jugendlichen auf sich.


 

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Die angehenden Elektroniker im Herzen der Energieerzeugung

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Schüler der Berufsfachschule Elektrotechnik an der BBS 2 Aurich vor dem Generator im Müllheizkraftwerk Bremen

 

 

 

 

 

Insgesamt 123 erfolgreiche Abiturienten am Beruflichen Gymnasium der BBS Aurich

Am Beruflichen Gymnasium der BBS 2 Aurich erwarben dieses Jahr 65 Schülerinnen und Schüler die allgemeine Hochschulreife:  29 mit dem Schwerpunkt Oecotrophologie, 13 mit dem Schwerpunkt Informationstechnik und 23 mit dem Schwerpunkt Metalltechnik.

Mit dem Reifezeugnis stehen den frischgebackenen Abiturientinnen und Abiturienten nun die Türen der Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen im In- und europäischen Ausland offen, wo sie alle akademischen Studienfächer studieren können. Dank der Profilierung durch die fachlichen Schwerpunkte Oecotrophologie, Informationstechnik sowie Metalltechnik haben die Absolventen sehr gute Startbedingungen für Studium, Ausbildung und Beruf. Während die meisten Abiturienten sich um einen Studienplatz bewerben, absolvieren viele zunächst eine Ausbildung, um danach entweder in ihrem Ausbildungsberuf zu arbeiten und sich beispielsweise zum Meister weiterzubilden, oder um später ein Studium aufzunehmen. Einige dagegen legen erst einmal eine Pause vom Schulstress ein und erkunden über das Programm „Work and Travel“ oder als Au-pair die große, weite Welt. Wiederum andere absolvieren ein „freiwilliges soziales Jahr“ (FSJ), bevor sie sich für eine Ausbildung oder ein Studium entscheiden. Studiendirektor Klaus Schüßler, Abteilungsleiter des Beruflichen Gymnasiums der BBS 2, zeichnete sechs Schüler mit einem Buchgeschenk für ihre hervorragenden Leistungen aus. Freya Merker, Janna Redenius, Keno Cassens (Oecotrophologie), Berend Campen (Informationstechnik), Wilko Sieberns sowie Tido Willms (Metalltechnik) erreichten eine sehr gute Abiturnote mit einer 1 vor dem Komma. Darüber hinaus wurden  Wilko Sieberns und Tido Willms zusätzlich mit einem Buchpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für herausragende Leistungen im Fach Physik geehrt.

Die Abiturprüfung haben bestanden:

 

Schwerpunkt Oecotrophologie

Kim Balzen,  Großefehn

Daniela Benzler, Großefehn

Lena Block,  Utarp

Ina Boguslawski,  Großefehn

Maia Bulashvili, Emden

Keno Cassens, Aurich

Tomke Diekmann, Moorhusen

Vanessa Elfgen, Südbrookmerland

Marina Erdwien, Aurich

Eike Freese, Nenndorf

Jabbo Gerdes, Schweindorf

Sonja Gniffke, Aurich

Ivonne Heeren, Neuschoo

Vanessa Heiken,  Aurich

Lisa Irmscher, Aurich

Anna Kristin Janßen, Wiesmoor

Verena Kleen, Wiesmoor

Henrike Köhn, Aurich

Phillip Lindner, Aurich

Fenja Mau, Aurich

Freya Merker, Baltrum

Zuzan Muhamed, Aurich

Celina Pahl, Großefehn

Laura Paprotta, Willmsfeld

Marie Prempin, Aurich

Janna Redenius, Südbrookmerland

Neele Schellenberg, Strackholt

Tomko Ulferts, Großefehn

Nora Weers, Wiesmoor

 

Schwerpunkt Informationstechnik

Dirk Brüggemann, Südbrookmerland

Berend Campen, Aurich-Schirum

Katja Dörnath, Südbrookmerland

Lena Franzen, Südbrookmerland

Rayko Gehra, Aurich

Lena Gronewold, Hage

Christoph Janssen, Aurich

Tobias Krause, Südbrookmerland

Kai-Timo Linnemann, Ihlow-Riepe

Norman Niemann, Borkum

Patrick Remmers, Wittmund

Sören Romahn, Wiesmoor

Hendrik Suntken, Aurich

 

Schwerpunkt Metalltechnik

Hannes Aden, Aurich

Henning Aden, Holtrop

Felix Böden, Südbrookmerland

Immo Bracht, Juist

Tobias Dombrowski, Aurich

Marco Drescher, Aurich

Phillip Engelke, Großefehn

Jochen Fleßner, Westerholt

Steffen Geißler, Aurich

Timo Gerdes, Großefehn

Nomo Gillet, Juist

Renke Habben, Großefehn

Daniel Heiken, Ihlow

Lüder Jungjohann, Großefehn

Lauritz Klattenberg, Wittmund

Frank Kruse, Südbrookmerland

Kai Pohl, Südbrookmerland

Henning Schuster, Aurich

Wilko Sieberns, Carolinensiel

Steffen Tammen, Aurich

Yannic Venske, Moormerland

Paul Weber, Marienhafe

Tido Willms, Dunum

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Abitur 2015 - Freude, Erleichterung und Aufbruchsstimmung bei den 123 Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums Aurich

 

 

 

 

Fachoberschüler feierten ihre Fachhochschulreife

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule Gestaltung und der Fachoberschule Technik wurden am Freitagabend im feierlichen Rahmen von der Schulleitung der BBS 2 verabschiedet. Mit dem Zeugnis der Fachhochschulreife steht ihnen nun jedes Studium an einer Fachhochschule offen. Oberstudiendirektor Robert Ottens, Leiter der BBS 2, wies in seiner Ansprache darauf hin, dass der erfolgreiche Besuch der Fachoberschule der schnellste Weg zu einem Hochschulstudium ist. „Die Fachoberschule ist der Beschleunigungsstreifen zur Hochschule, in den Sie sich einfädeln müssen“, sagte er und appellierte an die zukünftigen Studierenden sowie Auszubildenden, weiterhin zielbewusst und erfolgsorientiert ihren Berufsweg zu verfolgen. Er ermunterte die Jugendlichen zu einer akademischen Ausbildung, da ein abgeschlossenes Studium immer noch ein sicheres, überdurchschnittliches Einkommen gewährleiste. Außerdem seien statistisch gesehen Akademiker weniger von Arbeitslosigkeit bedroht und hätten mehr berufliche Gestaltungsmöglichkeiten. „Wir benötigen sowohl qualifizierte Facharbeiter, Gesellen, Meister und Techniker als auch Akademiker, die gemeinsam für Wohlstand in unserem Land sorgen“, so der Schulleiter, der sich kritisch gegen das abfällige Schlagwort „Akademisierungswahn“ aussprach, das sich inzwischen in der Gesellschaft breitmacht. Er forderte die Absolventen der Fachoberschule auf, hinaus in die Welt zu  gehen, um später reich an beruflichen und menschlichen Erfahrungen wieder in die ostfriesische Heimat zurückzukehren. „Wir brauchen Sie hier, nicht nur als Arbeitskraft, sondern wir brauchen Sie als mündigen Bürger, der sich gesellschaftlich engagiert und Verantwortung für die Zukunft übernimmt“, so der Schulleiter der BBS 22 Aurich.

Studiendirektor Klaus Schüßler, Abteilungsleiter des beruflichen Gymnasiums und der Fachoberschule der BBS 2, zeichnete Ines Dirks, Jannis Hildebrandt Jelde Witthaus für ihre herausragenden Leistungen mit einem Buchgeschenk aus.

Folgende Schülerinnen und Schüler erhielten die Zeugnisse der Fachhochschulreife:

Fachoberschule Gestaltung (Frau Ulrike Homrighausen, Herr Hendrik Janssen) (28 Absolventinnen und Absolventen)

 

Leon Barfs, Moormerland

Kerstin Behrends, Großheide

Anna Bliesner, Großheide

Laura Bockstiegel, Bad Zwischenahn

Marieke de Boer, Aurich

Svenja Bolle, Ihlow

Christine Büch, Emden

Ines Dirks, Hinte

Lola Eichwald, Norden

Vanessa Engels, Norden

Miriam Erdmann, Großheide

Katrin Ettelt, Aurich

Inge Germann, Lütetsburg

Mika Glindemann, Aurich

Hilke Harms, Aurich

Wiebke Jacobsen, Krummhörn

Leonie Janssen, Aurich

Amanda Lourens, Großefehn

Jana Mumme, Südbrookmerland

Andrea Remmers, Holtgast

Fabian Roß, Upgant-Schott

Sina Saathoff, Südbrookmerland

Annika Sandammeer, Großefehn

Patrick Schmidt, Wiesmoor

Mareike Schoone, Großefehn

Svenja Siebels, Aurich

Jennifer Wilken, Aurich

Wilke Witthaus, Stedesdorf

 

 


Fachoberschule Technik (Frau Silvia Cordes, Herr Matthias Busker)

(39 Absolventinnen und Absolventen)

 

Hendrik Adden, Wiesmoor

Marek Bengen, Großefehn

Max Bülzebruck, Wiesmoor

Alexander Bunk, Aurich

Lars Bünting, Blomberg

Steffen Buths, Dunum

Carsten Cordes, Aurich

Claas Eilts, Esens

Jannes Feldmann, Barkholt

Michael Feoktistov, Emden

Max Fiebiger, Upgant-Schott

Thorsten Freerks, Hage

Moritz Freimuth, Südbrookmerland

Imko Harms, Upgant-Schott

Amon Herold, Aurich

Jannis Hildebrandt, Timmel

Sebastian Hinrichs, Wiesmoor

Andreas Jansen, Aurich

Rainer Janssen, Ihlow

Tobias Janssen, Timmel

Stefan Kruse, Südbrookmerland

Frank Lenz, Wiesmoor

Daniel Meyer, Südbrookmerland

Arno Oltmanns, Esens

Torben Pahl, Wiesmoor

Frank Post, Aurich

Jens Rademacher, Ihlow

Philipp Ramelli, Großheide

Artur Ruban, Südbrookmerland

Gerrit Schmidt, Arle

Lennart Smidt, Rechtsupweg

Jan-Heiko Ubben, Aurich

Yannik Ubben, Aurich

Niels de Vries, Aurich

Nina de Vries, Aurich

Tammo Warntjen, Aurich

Tobias Wessels, Ihlow

Kevin Westhöfer, Großefehn

Jelde Witthaus, Stedesdorf

 

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Jelde Witthaus, Ines Dirks und Jannis Hildebrandt (Mitte) wurden für herausragende Leistungen mit einem Buchgeschenk ausgezeichnet. (mit ihren Klassenlehrern Dr. Matthias Busker (l.), StR’n Silvia Coordes (2.v.r.) und OSR’n Ulrike Homrighausen (r.)

 

 

 

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Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für Gestaltung freuten sich über ihren Erfolg.1. Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für Gestaltung freuten sich über ihren Erfolg.

 

 

 

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Die Schüler der Fachoberschule Technik 1

 

 

 

 

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Die Schüler der Fachoberschule Technik 2

 

 

 

 

Workshop zur Studienorientierung am Beruflichen Gymnasium der BBS 2

Studium oder Ausbildung? Universität oder Fachhochschule? Bachelor oder Master? Wie bewirbt man sich um einen Studienplatz? Wie sieht das Studentenleben heutzutage aus? Solche wichtigen Fragen rund um das Studieren waren Gegenstand eines Workshops  zur Studienorientierung, den Inken Thiele von der Studienberatung der Hochschule Emden-Leer bereits zum 3. Mal am Schuljahresende für die Schüler des 11. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums der BBS 2 durchführte.

Im Rahmen dieses Seminars erhielten die Jugendlichen informative Einblicke in die Organisation, Strukturen und Studienangebote der Hochschulen in Deutschland. Im Vordergrund des Seminars standen neben einem intensiven Bewerbungstraining insbesondere die Feststellung der individuellen Kompetenzen und  Interessen durch Fremd- und Selbsteinschätzung. Die Oberstufenschülerinnen und -schüler zeigten sich ausnahmslos von der vielseitigen und methodisch abwechslungsreichen Informations- und Beratungsveranstaltung begeistert. Durch kreative Gruppenübungen und Rollenspiele ermittelten die Jugendlichen ihre persönlichen  Interessen und Begabungen. „Wir lernten  sehr viel über uns selbst, über unsere persönlichen Stärken und Schwächen im sozialen sowie im intellektuellen, kreativen und emotionalen Bereich“, erklärte Dario Polesch. Auch sein Mitschüler Matthias Janssen zeigte sich sehr beeindruckt von dem Workshop, der durch den offenen Austausch innerhalb der Gruppe zur Stärkung des Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens geführt habe.

Zoe Saßmannshausen, die im zweiten Semester Biotechnologie mit dem Schwerpunkt Bioinformatik  an der Hochschule Emden studiert, bereicherte die Veranstaltung durch persönliche Erfahrungen und Tipps aus ihrem Studienalltag. Mit ihren interessanten Ausführungen zum Studentenleben brachte sie den Schülern die ihnen noch fremde Welt der Hochschule näher und motivierte nicht wenige Jugendliche für ein Studium nach dem Abitur. Auch die Organisatoren des Beruflichen Gymnasiums und der Studienberatung der Hochschule Emden-Leer äußerten sich überaus zufrieden mit dem Workshop, der sich nach dem erfolgreichen Verlauf in den vergangenen Jahren bereits einen festen Platz im Schuljahreskalender erobert hat.

 

 

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Studienberaterin Inken Thiele (2.v.l.) von der Hochschule Emden-Leer und Studentin Zoe Saßmannshausen (l.) begeisterten die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums der BBS 2 Aurich mit ihrem kreativen und informativen Workshop zur Studienorientierung. Für Dario Polesch (2.v.r.) und Matthias Janssen (r.) und ihre Mitschüler der 11. Klassen war das Informationsseminar zur Studienorientierung ein großer Gewinn.

 

 

Zum 19. Mal verlagerte die Berufsfachschule Holztechnik den Unterricht in die Wälder bei Boppard am Rhein

Lehrbücher sind wichtig, doch sie können das naturnahe Erlebnis nicht ersetzen. Diese Erfahrung machten auch dieses Jahr wieder die Schüler der Berufsfachschule Holztechnik der BBS 2 Aurich, die mit ihren Fachpraxislehrern Günther Meints und Anton Fuhs im Hunsrück eine Woche lang das Ökosystem Wald erkundeten. Seit der ersten Unterrichtsverlagerung im Jahre 2000  in die waldigen Höhen bei Boppard am Rhein hat sich diese besondere Form des Fachunterrichts als feste Größe im Lehrplan der Holztechnik an der BBS 2 etabliert. Mitten in der Natur erleben und erfahren die zukünftigen Tischler alles rund um den Wald, den Baum und die Holzverarbeitung.

In der waldigen Umgebung des Forsthauses Kolbenstein sind die Spuren unübersehbar, die die 19 Lerngruppen aus Aurich in den vergangenen 15 Jahren hinterlassen haben. Zahlreiche nützliche Holzarbeiten  wie Jägerhochsitze, Waldmöbel zum Ausruhen sowie Spielgeräte aus Holz zeugen von der Produktivität und Kreativität der Auricher Schülerinnen und Schüler. Dieses Mal bewiesen die 16 Schülerinnen und Schüler ihr fachpraktisches Können durch die Herstellung von Absperrungen und Geländern aus massivem Eichenholz. Neben Reparaturarbeiten an älteren Projekten errichteten sie vor allem Holzzäune um den Klärteich und Gatter, um den Lebensraum der Wildtiere nicht zu gefährden.

„Die Jugendlichen bewiesen bei der gemeinsamen Arbeit nicht nur ihre praktischen Fähigkeiten, sondern auch ein sehr hohes Maß an Selbständigkeit und Teamgeist“, lobte Fachpraxislehrer Günther Meints. Da habe sich keiner gedrückt, sondern jeder habe ohne Diskussionen mit angepackt. Im Theorieunterricht stand das Ökosystem Wald im Mittelpunkt, den die Schüler mit ihren Lehrern bei ausgedehnten Waldwanderungen mit Förster Christoph Meyer  und Forstwirtschaftsmeister Michael Arens erkundeten. „Die Wald- und Naturerkundungen waren spannend, da wir alles Wichtige über die nachhaltige Forstwirtschaft, die Fauna und Flora des Waldes erfuhren“,  erklärte Linda Albers, Schülerin der Berufsfachschule Holztechnik, begeistert. Die Erlebniswelt Natur und Wald habe den Jugendlichen so richtig zum Bewusstsein gebracht, woher die Rohstoffe  stammen, mit denen sie in der Holzwerkstatt jeden Tag arbeiten, ergänzte ihr Mitschüler Jan-Hendrik Krefter. Abgesehen von den fachlich wertvollen Erfahrungen für die künftigen Holztechniker bringt der einwöchige Bildungsgang in Wald und Natur weitab des Schulalltags auch einen unschätzbaren Gewinn an Sozialkompetenzen mit sich. „Wir fühlten uns wie in einer Großfamilie, in der jeder für jeden da ist “, sagte Erik Glindemann, den - ebenso wie seine Mitschüler- die Kochkunst von Giesela Meints und Lydia Fuhs begeisterte, die wie jedes Jahr für das leibliche Wohl der Truppe in der Waldherberge sorgten.

Mit großer Begeisterung und Arbeitseifer waren die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Holztechnik dabei, wenn es um die  handwerkliche und kreative Bearbeitung des  Rohstoffs Holz ging.  Hier beim Zuschneiden von Brettern unter der fachkundigen Anleitung ihres Fachpraxislehrers Günther Meints.